Archiv der Kategorie 'tage wie dieser.'

…nichts tut weh. wir müssen einfach nur dran glauben.

da ist es passiert. und niemand hätte damit gerechnet. ich nicht. ich ganz sicher nicht.
und in meinem schlimmsten alpträumen hätte ich es mir nicht ausgemalt. dass so etwas passiert.

nicht jetzt.

nicht nach diesem album.
diesen konzerten.
diesen liedern.
diesen erlebnissen.
diesen gefühlen.
diesem mitreißenden auftritt vor wenigen tagen.
und diesen tränen.

am 27.07.2009 gaben MUFF POTTER ihre trennung bekannt.

und mag es noch so übertrieben und dramatisch klingen: es tut weh.
danke für alles, muff potter.

i love everything about you! – aber rien ne va plus…

allein. allein.

was tun wenn man sich von niemanden an diesem ort richtig verstanden fühlt? man nicht dazu gehört. anders ist als die anderen. und man selber dieses „anders“ als gut empfindet. als besser. als richtig. sollte man es wagen, das risiko eingehen, auszubrechen? sich frei zu machen von alle dem? dem falschen den rücken kehren und dem guten zu zu wenden?

lasst die leute reden. und geht euren weg.

die farben des glücks.

weil ich krankgeschrieben war bin ich nicht mit gefahren.
zum alljährlichen betriebsausflug.
schade. könnte man meinen.

stattdessen hatte ich:

#köln. mein zweites zu hause. vielleicht gehört mein herz auch ganz hierher.

#gummibärchen. mit stärke! ohne gelantine. in grün und rot. orange und gelb.
[ gibt’s bei bärenland in köln, breite str. 161-167 ]

#ein bvb – ksc 4:0.

#gemüsepizza. mit artischocken sogar.

#per anhalter durch die galaxis – das buch. ich habe heute damit begonnen.
und die new york times verspricht mir:
“ es ist alles völliger blödsinn, und es ist wunderbar! „

#batman. und joker. zumindest für 1o min. nicht wahr?! :-)

was jetzt noch fehlt? ein hübsches video. und tatort. das wochenende ist perfekt.

das ganz normale leben.

so passiert das jetzt eben…

eine wohnung zu streichen ist wahrlich kein zuckerschlecken! oh nein!
einfacher hatte ich es mir vorgestellt – und wurde heute eines besseren belehrt.
ich bin enttäuscht.
nicht schnell genug. nicht sauber. ungleichmäßig. spritzer! hässliche spritzer! trotz acryl!
wie verdammt scheiße kann eine raufasertapete mit komischer musterung und unebenheiten eigentlich sein?! untauglich und scheiße, unglaublich scheiße. fuck!
so ein ärger! grrrrr.
aber schlimmer kann es sicher nicht mehr werden – so hoffe ich. alles wird ein gutes ende finde – so wünsche ich es mir.
bald kann ich einziehen und mich an meinen neuen, eigenen 4 wänden erfreuen. so soll es sein.
und mit ‚dir‘ an meiner seite kann ich jede enttäuschung leichter ertragen.

„Und du hältst mich an den Händen

Weil du weißt, dass das gut tut

Wenn man jemandem Halt gibt

Der längst nicht mehr sicher steht

Ein Freund in solchen Momenten

Ein Freund mit Herz und Händen“

danke schön! ich werde mich revanchieren.

gefühlsbonzentreffen.

ich kann das gar nicht glauben.
sind das dicke gelbe sonnenstrahlen, die durch die großen sprossen-und dachfenster meiner wohnung scheinen?!
ja. sie sind es wirklich! aufsaugen! aufsaugen! man kann schließlich nie wissen wie oft einem diese ehre in den nächsten tagen oder gar wochen wieder zu teil wird.
ich kann den schnee nicht mehr sehen. die nässe nicht mehr ertragen. die kälte nicht mehr aushalten. und schon gar nicht mehr jeden morgen eiskratzen!! und ausrutschen, auf den glatten, zum teil spiegelglatten, straßen hier im oberbergischen. oder für eine strecke von 2 km über zwei stunden brauchen – weil einfach gar nichts mehr geht. nicht vorwärts, nicht rückwärts. weil die wege durch eisregen nicht mehr befahrbar sind.

die woche war, alles in allem, turbulent. nicht nur die witterung hat mir eine menge action beschert sondern auch das leben. der tod. die angst. ein aufprall.

der ex-freund einer sehr lieben freundin von mir hat letzte woche freitag auf sehr unschöne und tragische weise sein leben verloren.
eine autobahn. ein auto. ein lkw. 24 jahre jung. viel zu jung, um sein leben zu lassen.
meine freundin leidet sehr. und weint um einen menschen, mit dem sie 4 jahre ihres lebens geteilt hat.
ich möchte mir nicht ausmalen wie sie sich fühlt. seine familie. seine freunde.
es ist erschreckend wie schnell alles gehen kann. und wie wenig einfluss man auf die dinge hat.
und das man nichts tun kann.
ich muss dabei immer an das lied von glashaus denken. < < haltet die welt an>>

[ für das was du mir warst hat diese welt kein substitut. ]

und als wenn es damit nicht schon genug schlimm wäre ist mittwoch morgen meine herzallerliebste eva auf der arbeit umgekippt. einfach so. für einen kurzen moment war sie einfach weg. und weinte als sie wieder zu sich kam. verstand nichts mehr. und ich weinte.
wir sind ins krankenhaus gummersbach gefahren. später wurde sie verlegt. krankenhaus köln merheim.
intensivstation!
eva hat ein blutgerinsel im kopf. durch den aufprall.
ich kann mit worten nicht beschreiben was für einen schrecken sie mir eingejagt hat. und welch große angst ich um sie hatte. und immer noch habe.
den umständen entsprechend geht es ihr, laut aussage von carina und daniel, sehr gut!
und sie lacht. und sie meckert.
gleich werde ich sie sehen.

zu guter letzt ist zu sagen, dass mir diese woche wieder bewusst geworden ist, dass das leben zu kurz ist um nichts zu wagen.
und den menschen, die man von herzen liebt, das gefühl zu vermitteln, dass sie etwas besonderes sind. der lebensmittelpunkt, für den es sich zu leben lohnt.

passt immer gut auf euch auf…

[♥ rainer. inge. jan. eva. kerstin. antje. ♥ ]