Archiv der Kategorie 'mein herz.'

du nennst es pathos. und ich nenn‘ es leben.

zurück. zurück im alltag. zurück im hier. und im jetzt. in allem.
und eine traurigkeit macht sich breit. melancholie? frustration? einsamkeit? ich weiß es nicht. nur, dass es sich komisch anfühlt. so nicht gewollt.
was bleibt ist die erinnerung. und das gefühl etwas schönes erlebt zu haben.
viel zu schnell vorbei.
aber der nächste herzsprung lässt nicht lange auf sich warten. das nächste ziel bereits im navigationssystem favorisiert. es geht weiter. immer weiter. auf den autobahnen dieser welt.
mit den besten menschen dieses lebens. der lautesten musik dieser tage. im herz. im bauch.

es geht weiter.

wie lange noch? frage ich mich. wie viel kraft besitzt der körper? geist. und verstand.
und wie viel schmerz kann ein mensch ertragen?

…nichts tut weh. wir müssen einfach nur dran glauben.

da ist es passiert. und niemand hätte damit gerechnet. ich nicht. ich ganz sicher nicht.
und in meinem schlimmsten alpträumen hätte ich es mir nicht ausgemalt. dass so etwas passiert.

nicht jetzt.

nicht nach diesem album.
diesen konzerten.
diesen liedern.
diesen erlebnissen.
diesen gefühlen.
diesem mitreißenden auftritt vor wenigen tagen.
und diesen tränen.

am 27.07.2009 gaben MUFF POTTER ihre trennung bekannt.

und mag es noch so übertrieben und dramatisch klingen: es tut weh.
danke für alles, muff potter.

i love everything about you! – aber rien ne va plus…

worte. von sophia mandelbaum.

drück dich fort von den mauern
spül die schatten aus den winkeln
der augen
keine wärme
tropft von den wimpern
kein lächeln schlägt ein
in den sprachlosen raum
kein herz, moorverirrt,
reißt die splitter
heraus
nichts als nichts
saugt sich in deinen lungen
fest
halten kann dich
nichts als
das wort.

wunderschön. berührt. lyrisch.

mehr von sophia und anderen jungen autoren gibt es hier.

auf knopfdruck.

gibt es für „sich – zu viele – gedanken – macher“ eine möglichkeit sich eben nicht immer so viele gedanken zu machen?
über alles und jeden. worte. und taten. missverständnisse. und gesten. unbeantwortete anrufe.

falls jemand den knopf findet um es auszustellen: sagt mir bescheid.
danke.

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[video meiner neuen lieblingsband ( ;-) ) brand new mit jesus christ in der letterman show aus dem jahre 2007 ]

sind wir nicht alle ein bisschen emo?

ich bekenne mich offen dazu, dass ich eine heulsuse bin.
tränen gehören zu mir und meiner person wie ansteckendes lachen.
dass ich sehr emotional bin, dafür bin ich bekannt.
familie. freunde. arbeitskollegen. der freund, selbstverständlich.
alle wissen bescheid. man kennt mich so.
manchmal schäme ich mich.
für meine tränen in der öffentlichkeit. für ständiges rumgeheule in der gegenwart von menschen, die mir sehr nahe stehen.
musste das jetzt wirklich wieder mal wieder sein? kann man nicht einfach mal innerlich verkrampfen und drücken, pressen, schnaufen, die emotion zurück halten?
wirke ich labil? weichlich? übertrieben? warum geht mir so vieles so sehr nahe? warum bin ich so emotional?
wenn ich mich ungerecht behandelt fühle.
wenn ich traurig bin. oder wütend.
wenn ich ein lied höre, das mich berührt.
wenn ich mich selbst bemitleide.
wenn ich mich freue!
oder bin ich einfach nur menschlich? mensch. herzmensch.

sind wir nicht alle ein bisschen emo? oder sollten es zumindest sein?
sollten wir nicht der wut, der freude, der leid ein wenig luft machen und gefühlen freien lauf lassen?
tut es manchmal nicht auch einfach so wahnsinnig gut?!

ich denke es ist ok.
ich denke ich bin ok.
ich denke ich bin emo ;-)