Archiv für Juni 2010

#4. was mich fertig macht ist nicht das leben, sondern die tage dazwischen. michel birbaek.

zwischendurch hatten wir schöne gespräche, und das war das fatale, denn sie vermittelte mir das gefühl, dass wir auf dem richtigen weg waren. bis zuletzt dachte ich, ich wäre bei ihr in sicherheit. das leben ist eine reihe von irrtümern.

du nennst es pathos. und ich nenn‘ es leben.

zurück. zurück im alltag. zurück im hier. und im jetzt. in allem.
und eine traurigkeit macht sich breit. melancholie? frustration? einsamkeit? ich weiß es nicht. nur, dass es sich komisch anfühlt. so nicht gewollt.
was bleibt ist die erinnerung. und das gefühl etwas schönes erlebt zu haben.
viel zu schnell vorbei.
aber der nächste herzsprung lässt nicht lange auf sich warten. das nächste ziel bereits im navigationssystem favorisiert. es geht weiter. immer weiter. auf den autobahnen dieser welt.
mit den besten menschen dieses lebens. der lautesten musik dieser tage. im herz. im bauch.

es geht weiter.

wie lange noch? frage ich mich. wie viel kraft besitzt der körper? geist. und verstand.
und wie viel schmerz kann ein mensch ertragen?